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    Seglerverein 2.0

    Plötzlich sind Segelvereine im Aufwind. Interessenten fragen über den Zaun nach Mitgliedschaften, die Liste der Neumitglieder ist lang. Das hat viel mit Corona zu tun und mit der Sehnsucht nach Natur in einer Metropole wie Berlin. Eine, die das Vereinsleben seit frühester Kindheit kennt, ist Melanie Aalburg. Sie weiß, wie man neue Mitglieder am besten in einen Verein einbindet.

    Nicht mutig, sondern sehr mutig

    Es ist ein echter Coup, mit dem Andreas Schöchl sich als neuer Werftchef von Sunbeam Yachts präsentiert: Zum Start hat er gleich ein neues Boot entwickelt. Und zwar nicht irgendeines – kein Facelift, keine kleinen Variationen in Form und Farbe.

    Der noch nicht einmal Vierzigjährige will mit seinem ersten Wurf das Segelboot neu definieren. Die Optik der Sunbeam 32.1 polarisiert die Segelwelt. Die einen finden es toll, die anderen unmöglich. Aber alle reden darüber, und das war das Ziel des Österreichers.

    Es soll sich wie zu Hause anfühlen

    Familienboote sind das Herzstück des Bootssports. Doch was genau definiert eine Yacht als Familienboot? Beim Best of Boats Award, der morgen, am Donnerstag, den 11. November verliehen wird und bei dem die Marex 330 Scandinavia Finalist wurde, heißt es: Familienboote sollten Platz bieten, ausreichend Betten haben, eine Küche zum Kochen, Platz zum Essen und viel Staumöglichkeiten für die Dinge, die man an Bord dabei haben will. Im Grunde soll es sich wie ein Zuhause anfühlen.

    Kaum jemand hat das so perfektioniert wie die norwegische Werft Marex, die sich ausschließlich auf Familienboote spezialisiert hat. Sie wissen genau was Familien auf Booten brauchen und bauen wertige, praktische und ebenso schöne Zuhauses auf dem Wasser.

    Endlos unterwegs mit Sonnenkraft?

    Sonne haben, die Elektromotoren anschalten und den Anker lichten, um potenziell endlos unterwegs zu sein: Das ist das Grundkonzept für die ganz erheblich mit Sonnenkraft laufenden Katamarane von Michael Köhler. Mit Silent Yachts baut der Österreicher bis zu 100 Fuß lange Schiffe für eine stark wachsende und betuchte Käuferschaft von Early Adaptors.

    Im float Originals Podcast erklärt Michael Köhler im Gespräch mit Stefan Gerhard, warum er Segeln für komplett ineffektiv hält, wenn es um den Energiehaushalt an Bord geht – und wer bereit ist, mit einem 60 Fuß großen Boot eher langsam unterwegs zu sein.

    Melwin Fink über seinen Sieg beim Mini Transat

    Melwin Fink hat mit 19 Jahren als jüngster Segler und
    erster Deutscher überhaupt eine Etappe der Transatlantikregatta Mini Transat gewonnen, als er im Sturm
    weitersegelte. float erzählt er, wie es dazu kam.

    Melwin Fink kam nach 10 Tagen nach 1.350 Seemeilen von Les Sables d’Olonne in
    Santa Cruz auf La Palma an. Als andere Segler beschlossen, in den Hafen
    zu fahren, um gemeinsam Schutz zu suchen, segelte Melwin Fink in
    Absprache mit dem Österreicher Christian Kargl weiter und konnte sich so
    mit über 100 Seemeilen an der Spitze des Feldes platzieren.

    In den float Originals
    erzählt, wie er diese erste Etappe gesegelt ist und wie seine
    Entscheidung zustande kam.