• float originals Podcast

    Martha segelt Corona davon

    Eigentlich segelt Martha in Berlin in der Europe-Klasse. Und eigentlich hält sie nicht viel von der Idee ihrer Mutter, anstelle eines „normalen“ Auslandshalbjahres, wie es inzwischen viele machen, an Bord eines Schiffs zu leben.

    Doch als ihr während der Corona-Pandemie zu Hause die Decke fast auf den Kopf fällt, überlegt Martha es sich anders. Und sie bewirbt sich doch noch beim Ocean College fürs schwimmende Klassenzimmer.

    Schadenfrei aufs Wasser

    Der Winterschlaf im Winterlager ist fast vorbei. Viele Boote wurden überholt, geschliffen und lackiert, repariert und restauriert. Das bleibt manchmal nicht ohne unerwünschte Folgen. Nicht alle Eigner besitzen das nötige Fachwissen, um die Arbeiten mit Sachverstand auszuführen. Oder sie wissen nicht, welche Sicherheitsvorkehrungen beim Einwintern wichtig sind.

    Was kann man nicht alles für Fehler machen, wenn man am Boot arbeitet! Darüber spricht Kerstin Zillmer mit Holger Flindt, dem Schadensexperten des Yachtversicherers Pantaenius. Er hat in 20 Jahren schon alles gesehen.

    Noch ein Bootsjahr mit Corona?

    Corona nervt, macht Angst und schränkt ein – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das gilt auch für den Wassersport, für Segeln und Bootfahren, Chartern und Skippertrainings – alles das läuft seit März 2020 im „neuen Normal“. Oder eben auch nicht. Heute soll der Lockdown in Deutschland verlängert werden. Wie sieht es anderswo in Europa aus?
    Für die neue Folge der float Originals hat Stefan Gerhard drei Gäste – Oliver Ochse, Stanislaw Iwinski und Bernd Hofstätter – aus verschiedenen europäischen Ländern eingeladen: Sie berichten, was die Pandemie-Einschränkungen aktuell im März 2021 mit ihrem Alltag machen – und wie ihre Sicht auf die kommenden Monate ist, mit oder ohne Wassersport.

    Brambusch berichtet von Bord

    Jens Brambusch ist Segelaussteiger. Der Journalist und Autor und lebt seit zweieinhalb Jahren in Kaş auf seinem Segelboot, einer Moody 425. Der Investigativ-Journalist schrieb für das Magazin Capital über Wirtschaftkriminalität und war unter anderem an der Aufdeckung der Panama Papers beteiligt.
    Nach einem Burnout zog Brambusch die Reißleine und lebt seitdem auf dem Boot in der Türkei. Er schreibt von Bord seiner „Dilly Dally“ Beiträge für float und Bücher, wenn er nicht gerade segelt oder in einer Bucht vor Anker liegt.
    In der neuen Folge der float Originals spricht Kerstin Zillmer mit Jens Brambusch über das Leben in der Türkei, das Schreiben an Bord, seine Themen, seine Bücher und seine neuen Segelprojekte.

    Anna und Malin kaufen ein Schiff

    „Das Wichtigste ist, nicht zu viel zu planen, sondern einfach mal die Leinen los zu schmeißen und sich auszuprobieren“, sagt Anna. Und tatsächlich: Was sie in mittlerweile anderthalb Jahren gemeinsam mit Malin auf ihrem großen Abenteuer erlebt hat, hätte man so nie planen können.

    Nach der Ausbildung hatten die beiden, wie viele junge Menschen heute, Lust die Welt zu bereisen und zu entdecken, bevor der schnöde Arbeitsalltag beginnt. Doch einfaches Backpacking durch Australien oder einen Van ausbauen und durch Europa fahren war ihnen zu langweilig. Für 1000 Euro kauften sie deshalb 2019 ein Schiff.

    Winter in Malmö, mit Youtube und Insta

    Es war der Anfang eines großen Abenteuers, über das Anna und Malin regelmäßig auf Instagram und YouTube berichten und mehr als 5.500 Interessenten erreichen. Gerade überwintern sie im schwedischen Malmö und berichten in dieser Folge der float originals über ihre Erfahrungen und kleinere und größere Katastrophen in mittlerweile anderthalb Jahren Leben an Bord.