• float originals Podcast

    Noch ein Bootsjahr mit Corona?

    Corona nervt, macht Angst und schränkt ein – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das gilt auch für den Wassersport, für Segeln und Bootfahren, Chartern und Skippertrainings – alles das läuft seit März 2020 im „neuen Normal“. Oder eben auch nicht. Heute soll der Lockdown in Deutschland verlängert werden. Wie sieht es anderswo in Europa aus?
    Für die neue Folge der float Originals hat Stefan Gerhard drei Gäste – Oliver Ochse, Stanislaw Iwinski und Bernd Hofstätter – aus verschiedenen europäischen Ländern eingeladen: Sie berichten, was die Pandemie-Einschränkungen aktuell im März 2021 mit ihrem Alltag machen – und wie ihre Sicht auf die kommenden Monate ist, mit oder ohne Wassersport.

    Brambusch berichtet von Bord

    Jens Brambusch ist Segelaussteiger. Der Journalist und Autor und lebt seit zweieinhalb Jahren in Kaş auf seinem Segelboot, einer Moody 425. Der Investigativ-Journalist schrieb für das Magazin Capital über Wirtschaftkriminalität und war unter anderem an der Aufdeckung der Panama Papers beteiligt.
    Nach einem Burnout zog Brambusch die Reißleine und lebt seitdem auf dem Boot in der Türkei. Er schreibt von Bord seiner „Dilly Dally“ Beiträge für float und Bücher, wenn er nicht gerade segelt oder in einer Bucht vor Anker liegt.
    In der neuen Folge der float Originals spricht Kerstin Zillmer mit Jens Brambusch über das Leben in der Türkei, das Schreiben an Bord, seine Themen, seine Bücher und seine neuen Segelprojekte.

    Anna und Malin kaufen ein Schiff

    „Das Wichtigste ist, nicht zu viel zu planen, sondern einfach mal die Leinen los zu schmeißen und sich auszuprobieren“, sagt Anna. Und tatsächlich: Was sie in mittlerweile anderthalb Jahren gemeinsam mit Malin auf ihrem großen Abenteuer erlebt hat, hätte man so nie planen können.

    Nach der Ausbildung hatten die beiden, wie viele junge Menschen heute, Lust die Welt zu bereisen und zu entdecken, bevor der schnöde Arbeitsalltag beginnt. Doch einfaches Backpacking durch Australien oder einen Van ausbauen und durch Europa fahren war ihnen zu langweilig. Für 1000 Euro kauften sie deshalb 2019 ein Schiff.

    Winter in Malmö, mit Youtube und Insta

    Es war der Anfang eines großen Abenteuers, über das Anna und Malin regelmäßig auf Instagram und YouTube berichten und mehr als 5.500 Interessenten erreichen. Gerade überwintern sie im schwedischen Malmö und berichten in dieser Folge der float originals über ihre Erfahrungen und kleinere und größere Katastrophen in mittlerweile anderthalb Jahren Leben an Bord.

    Die Wellenbrecherinnen

    Das Frauen-Ruderteam RowHHome ruderte als erste deutsche Crew beim Talisker Race über den Atlantik. Nur mit Muskelkraft ruderten sie 5.068 Kilometer in 42 Tagen und 46 Minuten in die Karibik.
     
    Es war ein dreifacher Sieg für die vier Hamburgerinnen: Catharina Streit, Meike Ramuschkat, Stefanie Kluge und ihre Tochter Timna Bicker sind nicht nur das erste deutsche Team, das jemals an diesem Rennen teilgenommen hat, sie sind auch die schnellsten Deutschen, die jemals den Atlantischen Ozean im Ruderboot überquert haben.

    In dieser Episode der float Originals spricht Kerstin Zillmer mit Steffi Kluge über die Herausforderung einer Atlantiküberquerung im Ruderboot, ihr Team, den inzwischen entstandenen Film – und über das, was bleibt.

    Boot benutzen statt besitzen

    Nach der Erfahung von Walter Schildhauer am Bodensee geht der
    typische Bootsfahrer für zwei bis drei Stunden aufs Wasser – egal ob
    unter Segeln oder per Motorboot – und nutzt das Boot vor allem als
    schwimmende private Badestelle. Die Statistik gibt ihm recht.

    Warum also nicht ein Konzept aufsetzen, das Wasserfreunden das
    Bootfahren so leicht wie möglich macht, das vom Auto bekannte Sharing
    nutzt – und das alles mit modernen elektrisch betriebenen Booten?